Osteopathie & Physiotherapie, München Osteopathie & Physiotherapie, München

Physiotherapie und Massage


Physiotherapie ist die äußerliche Anwendung von Heilmitteln.

Sie orientiert sich bei der Behandlung sowohl an den natürlichen chemischen, physikalischen und mechanischen Reizen der Umwelt (z.B. Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, Elektrizität) als auch an den anatomischen und physiologischen Gegebenheiten des Patienten.

Dabei zielt die Behandlung auf natürliche, physiologische Reaktionen des Organismus (z. B. Muskelaufbau, Stoffwechselanregung) zur Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit.

Physiotherapeuten analysieren und interpretieren sensomotorische Funktions- und Entwicklungsstörungen, um sie mit speziellen, manuellen und anderen physiotherapeutischen Techniken zu beeinflussen.

Primärer Ansatzpunkt ist das Bewegungssystem und das individuelle Bewegungsverhalten. Das Ziel ist Schmerzfreiheit und ökonomische Bewegungsmuster zu erreichen.

Massage aus dem Griechischen bedeutet "kneten".

Das Zusammenspiel von Körper und Geist rückt immer mehr in den Mittelpunkt. Deshalb gilt die Massage bei vielen Beschwerden auch als ideale Behandlungsform. In Stress-Situationen reagiert der Körper bzw. das vegetative Nervensystem folgendermaßen:

  • Es schüttet vermehrt Hormone wie Adrenalin und Kortison aus.
  • Es entlässt übermäßig viel Glucose und Fette in das Blut.
  • Herzschlag und Blutdruck steigen.
  • Die Durchblutung verändert sich, es wird verstärkt Schweiß abgesondert.
  • Verdauungsfunktionen werden gestört.
Hält die Anspannung länger an, zum Beispiel durch eine tägliche Überdosis Stress, gewöhnt sich der Körper an die Alarmreaktionen und die körperlichen Symptome werden zum Normalzustand. Chronischer Stress kann Nieren, Blutgefäße und Bindegewebe krankhaft verändern.

Durch die Massage sollen bestimmte Wirkungen auf das vegetative Nervensystem, die Muskulatur, das Atemsystem sowie auf den lokalen und allgemeinen Blutkreislauf erreicht werden.

Durch die Ausschüttung der Hormone Azetylcholin und Histamin wird eine positive Wirkung auf die Arterien ausgeübt. Sie weiten sich und können die erforderlichen Abschnitte besser mit Blut und Sauerstoff versorgen.

Die Massage dient als Spannungsregulierung der Muskulatur. Verspannte Muskelgruppen können durch richtige Massagegriffe in ihrer Spannung gesenkt werden.

Durch Qualität und Art der Massagegriffe kann der geschulte Therapeut auch in der Tiefe der Muskeln und Sehnen arbeiten, um dort hartnäckige Verspannungen zu lösen.




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